Warum du unbedingt auf Zucker verzichten solltest und welche Zucker-Alternativen es auf dem Markt gibt!

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Auf Süßes verzichten – aber warum?

Süßigkeiten ist der Mensch von Kind an gewohnt. Warum sollte man auch darauf verzichten? Es löst positive Gefühle aus und spendiert dank der Kohlenhydrate auch noch Energie. Zugegeben in der Kindheit war der zweite Punkt sicher zweitrangig. Schmecken durften sie vor allem und schön süß sollten sie sein. Doch mittlerweile ist ausreichend bekannt, welche Nachteile der mit Süße verbundene Zucker eben mit sich bringt. Nicht nur, dass er für Übergewicht sorgt (387 Kalorien pro 100g), auch schadet er Zähnen und Zahnfleisch. Es gibt jedoch Methoden dennoch auf das Süße in der Ernährung nicht verzichten zu müssen. Man kann also mit besserem Gewissen und trotzdem kalorienarm naschen, ohne sich Sorgen um Figur und Gesundheit machen zu müssen. Doch Vorsicht, nicht alle Süßstoffe und Co, die angeboten werden sind auch gleich gesund für den Körper.


Was macht Zucker ungesund?

Allein die oben beschriebene Kalorienzahl von über 300 cal pro 100 g Zucker ist höchst bedenklich. Immer mehr Kinder und Erwachsene leiden an Übergewicht. Schäden an Herz, Arthrose oder Diabetes können Folge von Fettleibigkeit sein. Experten empfehlen häufig etwas gegen das Übergewicht zu tun, wenn ein BMI von 30 unterschritten wird. Zudem kommt das Risiko für Karies hinzu. Karies Bakterien fühlen sich im Mundraum besonders wohl, wenn Zucker vorhanden ist. Nicht nur, wenn man also auf ein schönes Äußeres achtet, sondern auch Wert auf die Gesundheit legt sollte man seinen Zuckerkonsum einschränken. Beschrieben werden auf unserer Seite Methoden, die den Weg zum körperlichen Erfolg unterstützen sollen. Fest steht, dass man etwas tun muss, gerade wenn Zucker eine wichtige Rolle im Leben spielt. Doch auch Genetik und Veranlagung spielen bei Übergewicht eine übergeordnete Rolle.


Süßstoff vs. Zucker

Zuckerfreie Lebensmittel sind heutzutage weit verbreitet und stellen uns Verbraucher vor die Qual der Wahl: Zucker oder Süßstoff? Schau dir am besten mal das folgende Video dazu an: 




Welche Süßstoffe empfehlen sich?

Folgende Süßstoffe werden am meisten als Zucker-Ersatz verwendet:

Cyclamat (E 952): Hierbei handelt es sich um einen synthetisch hergestellten Süßstoff. Cyclamat ist 35 mal süßer als der gewohnte Haushaltszucker. Es bestehen Versuche, die angeblich zeigen sollen, das der Süßstoff Blasenkrebs verursachen könnte. Belege gibt es keine.

Saccharin (E 954): Ebenfalls ein künstlicher Süßstoff – Saccharin, der farblos ist. Dieser könnte in Zusammenklang mit diversen Medikamenten oder Umweltgiften unter Umständen die Blasenschleimhaut beschädigen. Er wird zumeist gemischt verwendet. 

Xylit: Der Süßstoff Xylit gehört zu den wenigen natürlichen Süßungsmitteln. Übermäßig verzehrt kann er zu Durchfall führen. Dafür bietet er allerdings eine remineralisierende Wirkung für die Zähne und deutlich weniger Kalorien als Zucker.

Sucralose (E 955): Sucralose ist nahezu kalorienfrei, aber dennoch umstritten. Dafür hat er allerdings keinen bitteren Nachgeschmack und schmeckt fast wie Zucker. In Tierversuchen gab es einige, negative Auswirkungen.

Neohesperidin (E 959): Neohesperidin ist ein künstlicher Süßstoff mit ca. 600 bis 1.500 mal größerer Süßkraft als Haushaltszucker. Er wird entweder aus unreifen Bitterorangen oder aber aus einem Bitterstoff namens Naringin gewonnen. Er kann andere Süßstoffe verstärken, wurde aber als harmlos eingestuft.

Stevia: Stevia ist ein natürlicher Süßstoff, der immer beliebter wird. Allerdings bringt die Pflanze den Nachteil mit, dass sie einen bitteren Nachgeschmack auslöst. Dafür sind allerdings kaum Nebenwirkungen bekannt.


Das Problem mit Süßstoffen


Das Problem bei Süßstoffen, auch wenn sie viele Vorteile beim Abnehmen mitbringen ist vor allem, dass im Allgemeinen dem Körper signalisiert wird, er würde Kohlenhydrate oder Zucker bekommen. Der Körper wird also in gewisser Weise auf's Korn genommen. Dadurch senkt er mit Hilfe einer Ausschüttung von Insulin direkt den Blutzuckerspiegel. Hier soll der Zuckeranstieg, der erwartet wird abgefangen werden. Derer Blutzuckerspiegel bleibt nun aber zu niedrig, da kein Zucker folgt und und dies ist für den Körper ein Art Mangelzustand. Hier reagiert der Körper dann nicht selten mit Hunger. Verstärkt sich möglicherweise dann also durch den Einsatz von Süßstoffen der Hunger, so kann dies gegenteilige Auswirkung haben. Man sollte mit dem Konsum also vorsichtig sein und generell den Genuss von Zucker einschränken. Am besten ist es hier wohl Süßstoffe mit normalem Zucker zu vermischen oder einfach ab und zu mal Obst zwischendurch zu essen.



An Sport und Bewegung kommt man ohnehin nicht vorbei. Man sollte also nicht auf eine abwechslungsreiche Ernährung verzichten. Auf Zucker muss man aber auch nicht verzichten, reduzieren sollte man den Genuss dennoch, wenn es an Überhand gewinnt. Natürliche Süßungsmittel wie Stevia oder Xylit werden oft empfohlen. Welches einem am besten schmeckt, muss man ausprobieren. Immer aber ist eine langsame Umstellung zu empfehlen, um den Körper an den Umstieg zu gewöhnen. Hier kann man dann auf Dauer deutlich an Kalorien sparen.

Wir hoffen, wir konnten dir mit diesem Artikel zum Thema Zucker-Alternativen, einen wichtigen Überblick über die Möglichkeiten von Süßstoff geben. 

Teile gerne auch deine Erfahrung mit Zucker-Alternativen und schreibe uns in die Kommentare. Wie stehst du zu diesem Thema? Oder hast du Fragen, Anregungen oder weitere Themen, die dich interessieren?



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